Zwischen einem Liegestuhl und einer Gartenliege liegt mehr als ein Wort. Der Liegestuhl ist leicht, klappbar und bleibt näher an der Sitzform – gedacht fürs schnelle Aufstellen und Wegräumen. Die Gartenliege lässt sich bis in die Waagrechte verstellen und bietet eine längere, breitere Liegefläche. Wer sonnenbaden will, braucht die zweite; wer den Balkon zwischendurch frei haben muss, die erste.
Klappbarer Liegestuhl Kleines Packmaß, geringes Gewicht, in Sekunden aufgestellt. Die richtige Wahl für Balkone, kleine Terrassen und alle, die nicht dauerhaft Fläche opfern wollen. Achten Sie auf den Klappmechanismus: Modelle, die sich flach zusammenlegen, lassen sich hinter einer Tür oder im Kellerabteil verstauen; sperrige Konstruktionen landen erfahrungsgemäß trotzdem den ganzen Sommer draußen.
Verstellbare Gartenliege Der Allrounder. Die Rückenlehne rastet in mehreren Stufen ein – von aufrecht zum Lesen bis flach zum Schlafen. Wenn die Liege einen ganzen Nachmittag genutzt wird, ist die Verstellbarkeit das wichtigste Merkmal überhaupt, weil man die Position ohnehin mehrfach ändert.
Sonnenliege mit Rollen Flach ausklappbar, mit zwei Rädern am Kopfende. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der Unterschied zwischen „ich stelle die Liege um" und „ich bleibe im Schatten sitzen". Auf großen Terrassen und im Garten, wo die Sonne im Tagesverlauf wandert, praktisch unverzichtbar.
Doppelliege Breite Liegefläche für zwei Personen, oft mit gemeinsamem oder getrennt verstellbarem Kopfteil. Braucht entsprechend Platz – rechnen Sie mit rund 180 bis 200 cm Breite und prüfen Sie vorher, ob die Terrasse das hergibt.
Relax- und Schwingliege Ein federndes Gestell lässt die Liege beim Bewegen sanft nachgeben. Der Effekt entlastet den Rücken spürbar, weil keine starre Gegenkraft entsteht. Wer nach der Gartenarbeit gezielt entspannen will, merkt den Unterschied.
Hängesessel und Hängematten Die Alternative, wenn Bodenfläche knapp ist. Sie brauchen ein Gestell oder zwei tragfähige Befestigungspunkte, dafür keine durchgehende Stellfläche.
Aluminium rostet nicht, wiegt wenig und darf draußen bleiben. Achten Sie auf eine pulverbeschichtete Oberfläche – sie ist der eigentliche Witterungsschutz, nicht das Metall allein. Alugestelle sind zudem leicht genug, dass eine Person die Liege allein umsetzen kann.
Stahl ist stabiler und schwerer, dadurch windstabiler auf exponierten Terrassen. Der Preis: Wo die Beschichtung verletzt wird, beginnt Rost. Kratzer sollten Sie zeitnah ausbessern.
Holz wie Akazie, Eukalyptus oder Teak sieht am wärmsten aus und steht am stabilsten. Preis dafür: ein- bis zweimal pro Saison ölen, sonst vergraut die Oberfläche. Unbehandelt vergrautes Holz ist kein Schaden, sondern eine optische Frage – die Tragfähigkeit leidet nicht.
Polyrattan ist UV-beständig, pflegeleicht und passt optisch zur Lounge-Ecke. Qualitätsunterschiede zeigen sich nach ein paar Sommern: Hochwertiges Geflecht bleibt elastisch, günstiges wird spröde und bricht an den Kanten.
Textilene-Bespannung lässt Luft durch, trocknet nach einem Regenschauer in kurzer Zeit und liegt sich kühler als jedes Polster. Der pragmatischste Bezug für die volle Sonne und der Grund, warum viele Liegen ganz ohne Auflage auskommen.
Eine mehrstufig oder stufenlos verstellbare Rückenlehne ist Standard. Wichtiger als die Zahl der Stufen ist, ob die Liegefläche fest bleibt, wenn sie flach steht. Durchhängende Bespannungen erzeugen genau die Hohlkreuzhaltung, die man beim Entspannen vermeiden will – man liegt in einer Hängematte statt auf einer Liege und steht nach einer Stunde mit Verspannung auf.
Zwei weitere Punkte:
Angehobene Kniepartie. Liegen, deren Fußteil leicht ansteigt, entlasten die Lendenwirbelsäule zusätzlich, weil die Beine nicht flach durchgestreckt werden.
Verstellung im Liegen bedienbar? Bei manchen Modellen muss man aufstehen, um die Lehne umzulegen. Bei anderen genügt ein seitlicher Hebel. Klingt banal, entscheidet aber darüber, ob die Verstellung im Alltag genutzt wird.
Gängige Liegeflächen bewegen sich um 60 bis 75 cm Breite und 190 bis 200 cm Länge. Bei Doppelliegen entsprechend mehr. Prüfen Sie neben der Liegefläche auch die Länge im ausgeklappten Zustand – eine flach gestellte Liege ragt deutlich weiter, als die Stellfläche im zusammengeklappten Zustand vermuten lässt.
Die angegebene Belastbarkeit in Kilogramm ist bei Liegen keine Formalität. Leichte Klappmodelle und Aluminiumkonstruktionen sind oft auf 100 bis 120 kg ausgelegt; Doppelliegen und Schwingliegen brauchen deutlich mehr. Bei Modellen, die auch mal zu zweit genutzt werden, sollten Sie großzügig kalkulieren.
Textilene-Liegen funktionieren ohne Auflage. Bei Holz- und Metallgestellen mit fester Liegefläche ist eine Auflage dagegen kein Luxus, sondern Voraussetzung für Komfort.
Zwei Kriterien: Die Auflage sollte schnell trocknen – Schaumkerne mit offenporiger Struktur oder wasserdurchlässige Füllungen sind Standard-Polstern im Außenbereich klar überlegen. Und sie sollte rutschfest befestigt sein, sonst wandert sie bei jeder Positionsänderung.
Nicht das Gestell gibt zuerst auf, sondern Textil und Polster. Bespannungen reinigen Sie mit lauwarmem Wasser und milder Seife, keine scharfen Reiniger und keinen Hochdruckreiniger – der löst die Gewebestruktur.
Gestelle aus Aluminium oder behandeltem Holz überstehen den Winter in der Regel im Freien. Auflagen, Polster und Textilbezüge gehören trocken untergestellt; feucht eingelagert bilden sie innerhalb weniger Wochen Stockflecken, die sich nicht mehr entfernen lassen. Holzgestelle profitieren von einer Ölbehandlung am Ende der Saison – dann geht das Holz geschützt in den Winter.
Waschmaschinenschrank – die eleganteste Antwort auf die Frage, wo Waschmaschine und Trockner in einer modernen Wohnung bleiben sollen. Richtig geplant verbirgt der Waschmaschinenverbau (österreichisch für Waschmaschinenschrank) nicht nur die Geräte, sondern reduziert auch Lärm, schafft Stauraum und wertet die Optik auf. Doch falsche Maße oder fehlende Belüftung rächen sich schnell.
Esstisch mit Keramikplatte – dieser Trend ist auch in Österreich längst in der Mitte der Wohnzimmer angekommen. Keramik begeistert mit Eleganz, Robustheit und einfacher Pflege. Doch lohnt sich der Keramik-Esstisch wirklich für Ihren Alltag? Dieser Ratgeber vergleicht Keramik mit Glas und HPL – ehrlich, mit Vor- und Nachteilen.
Schlafsofa – tagsüber Couch, nachts Bett. Doch die entscheidende Frage vor dem Kauf ist nicht Farbe oder Stoff, sondern die Liegefläche: Reichen 120 cm oder braucht ein Paar oder Dauerschläfer 160 cm? Dieser Ratgeber erklärt jede Option und hilft Ihnen zur richtigen Wahl.
Stockbett für Erwachsene – das klingt ungewöhnlich, ist aber längst Alltag. Immer mehr Erwachsene entscheiden sich für ein Etagenbett für Erwachsene als platzsparende Lösung für kleine Wohnungen, Gästezimmer oder WG-Zimmer. Doch im Vergleich zu Kindervarianten gelten für das Hochbett für Erwachsene ganz andere Anforderungen – vor allem in Bezug auf Belastbarkeit, Maße und Raumhöhe.
Das Kinderzimmer ist Schlafzimmer, Spielzimmer, Lernort und Rückzugsraum zugleich – und in vielen österreichischen Wohnungen nicht größer als 9 bis 12 m². Spielsachen, Kuscheltiere, Bücher, Bastelsachen und Kleidung wollen irgendwo untergebracht werden. Ein Kinderbett mit Stauraum schafft hier auf einen Schlag viel Platz, ohne zusätzliche Stellfläche zu beanspruchen. In diesem Ratgeber vergleichen wir Schubladen und Bettkasten aus Sicht von Eltern und Kindern, zeigen, welche Größe zu welchem Alter passt, und geben praktische Tipps, wie Sie ein kleines Kinderzimmer platzsparend einrichten.
Ein Ecksofa ist für viele Haushalte das wichtigste Möbelstück im Wohnzimmer: Hier wird ferngesehen, gelesen, mit Freunden geplaudert und am Sonntagnachmittag ein Nickerchen gemacht. Umso ärgerlicher ist es, wenn das neue Sofa geliefert wird und der lange Teil auf der falschen Seite steht. Eine Rücksendung ist bei großen Polstermöbeln aufwendig – und bei Sonderanfertigungen oft gar nicht möglich. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie die Ausrichtung Ihres Ecksofas zuverlässig bestimmen, welche Varianten es gibt und worauf Sie bei Ecksofas mit Schlaffunktion, kleinen Ecksofas und verschiedenen Bezügen achten sollten.